So entstand die Idee zu dieser Firma!

Bild: Prof. Johann Feught bei einem Intaglio Workshop in Cadenberge 2003.
Prof. Johann Feught bei einem Intaglio Workshop in Cadenberge 2003.

Es begann 1999 in dem Pentiment-Kurs "Mixed Media" einer Verbindung aus computerbearbeiteten Bildern und Drucktechnik, geleitet von Professor Johann Feught, einem Deutsch-Amerikaner, der in Kanada lebt und arbeitet.

 

Er brachte ein klappbares Belichtungsgerät und alle Materialien aus den USA mit und zeigte uns eindrucksvoll die Technik der umweltfreundlichen Radierung.

 

Johann Feught hat diese revolutionäre Drucktechnik nach Deutschland gebracht und damit den Grundstein gelegt für die mittlerweile sehr große Verbreitung der Intagliotypie.

 

Nach 1999 ist er noch weitere Male in Deutschland gewesen und hat wie im Foto oben weitere Kurse hier in der Umgebung im Atelier von Herbert Eggert in Cadenberge und im Kunstverein Kehdingen in Freiburg/Elbe durchgeführt.

 

Seine phantasievollen großformatigen Intaglio-Drucke wurden 2003 im Kunstverein Kehdingen und im Zwinger in Buxtehude ausgestellt.

 

Keih Howard bei einem Intagliotypie-Workshop in Kehdingen
Keih Howard bei einem Intagliotypie-Workshop in Kehdingen

Keith Howard, Australier und Professor an dem berühmten Rochester Institut of Technology, U.S.A., hatte diese neue Radier-Technik, die er "intaglio type" nennt, in den späten 80er Jahren erfunden. Der Antrieb für seine Erfindung waren seine gesundheitlichen Probleme, die bei der Arbeit mit herkömmlichen Materialien der Radierung (Säuren, Colophoniumstaub, Asphaltstaub, verschiedene Lösungsmittel) entstanden waren. Ein Problem, unter dem auch immer mehr Künstler leiden und deshalb häufig die Radiertechnik aufgeben müssen.

 

 

Zurück zu dem interessanten Kurs mit Johann Feught: Alle Texte lagen zu den Zeit nur in englischer Sprache vor, so dass ich zunächst nur den Gedanken hatte, das Buch von Keith Howard "Non-toxic printing" ins Deutsche zu übersetzen. Doch was hätten diese Informationen gebracht, ohne auch die entsprechenden Materialien zu bekommen. 

Das war die Geburtstunde von Oktogon:
Die Idee war geboren: den Interessierten Künstlern alle Materialien, Geräte, Information und Workshops zur Intagliotypie aus einer Hand zur Verfügung stellen.

 

Nun eine kleine Geschichte zum Namen: Oktogon heißt griechisch Achteck. Was hat das Achteck mit mir zu tun? Zum einen steht der Herkules, das Wahrzeichen Kassels (meiner Geburtsstadt, welches ich gern besucht habe) auf einem Oktogon(-Bauwerk). Zum anderen habe ich damals einen Namen gesucht, der möglichst alle meine Ideen unter einen Hut bringen sollten. Also habe ich alle meine Aktivitäten und Ideen aufgeschrieben und es waren 8. Darauf passte der Name Oktogon. Heute steht dieser Name jedoch nur für meine Aktivitäten im Bereich des Non-toxic Printing. 


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