Keith Howard beim Drucken zusehen

Hier können Sie Keith Howard, dem Erfinder der Intagliotypie (er hat diese Drucktechnik "intaglio-type" genannt), beim Drucken einer ImagOn-Platte, die mit Sonnenlicht belichtet wurde zusehen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit der Sonnenbelichtung gemacht? 

Bitte erläutern Sie Ihren Ablauf und stellen Ihre Drucke vor..

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Warum eine Punktlichtquelle für ImagOn-Belichtung?

Mit ImagOn-Film kann man jedes beliebige Motiv als Radierung drucken. Man braucht bestimmte Materialien (siehe hier) eine Druckpresse und eine UV-Lichquelle (die ideal Wellenlänge beträgt 365 Nanometer) . Das Material kann man gern hier bestellen (die Druckpresse). OK, eine Druckpresse steht in einer VHS, einer Werkstatt oder bei einem befreundeten Künstler. Das Problem Druckpresse ist damit gelöst. 

Doch, woher bekommt man das UV-Licht. Die Sonne scheint ja auch manchmal im Winter. Aber das ist nicht wirklich zuverlässig und kaum reproduzierbar. Und da gibt es doch diese UV-Röhrengeräte, die Gesichtsbräuner oder Röhrengeräte für technische Dinge.

Ja es ist UV-Licht und ja es härtet ImagOn-Film (ein Polymerfilm), aber .....

Grafik über die Belichtung mit UV-Röhren
ImagOn-Film unter UV-Röhrenbelichtung

In dieser Grafik sieht man, dass die Strahlen der Röhren von allen Seiten kommen. So unterstrahlen sie auch die schwarz bedruckten Punkte des AquatintaScreens bzw. auch die kleinen schwarzen Punkte der Motivfolie. Dadurch wird im ungünstigsten Fall die gesamte Fläche gehärtet (der dunkle blaue Bereich, alles was durch die gelben Strahlen erreicht wird) und es entsteht keine schwarze Fläche im Druck. Besonders kleine Punkte (die sind verantwortlich für die Grauwerte im Druck) werden durch die Röhrenbelichtung unterstrahlt und verschwinden völig.


ImagOn-Film mit Punktbelichtung
ImagOn-Film mit Punktbelichtung

Punktlicht strahlt nur aus einer Richtung. Es gibt zwar manchmal auch Reflexionen, aber durch das fast parallele Licht der Punktlichquelle bleibt der Bereich unter den abgedeckten Flächen des AqutintaScreens bzw. den Punkten auf der Motivfolie weich. Und diese weichen Bereiche im ImagOn-Film können durch die Sodalösung (der Entwickler) herausgelöst werden.

 

Als Punktlichtquelle reicht schon eine relativ schwache UV-Lampe aus.

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Hier können Sie Keith Howard, dem Erfinder der Intagliotypie (er hat diese Drucktechnik "intaglio-type" genannt), beim Drucken einer ImagOn-Platte, die mit Sonnenlicht belichtet wurde zusehen.

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Warum eine Punktlichtquelle für ImagOn-Belichtung?

Mit ImagOn-Film kann man jedes beliebige Motiv als Radierung drucken. Man braucht bestimmte Materialien (siehe hier) eine Druckpresse und eine UV-Lichquelle (die ideal Wellenlänge beträgt 365 Nanometer) . Das Material kann man gern hier bestellen (die Druckpresse). OK, eine Druckpresse steht in einer VHS, einer Werkstatt oder bei einem befreundeten Künstler. Das Problem Druckpresse ist damit gelöst. 

Doch, woher bekommt man das UV-Licht. Die Sonne scheint ja auch manchmal im Winter. Aber das ist nicht wirklich zuverlässig und kaum reproduzierbar. Und da gibt es doch diese UV-Röhrengeräte, die Gesichtsbräuner oder Röhrengeräte für technische Dinge.

Ja es ist UV-Licht und ja es härtet ImagOn-Film (ein Polymerfilm), aber .....

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